Freie Schwimmer Wegberg 1993 e.V.
Freie Schwimmer Wegberg 1993 e.V.

FSW-Sommermärchen bei der BZM in Köln

 

Trotz wenig sommerlicher Witterung erfüllte sich für 10 Aktive der Freien Schwimmer Wegberg das "Sommermärchen" bei den Bezirksmeisterschaften des Schwimmbezirks Aachen, die im Schwimmleistungszentrum an der Sporthochschule Köln stattfanden Obwohl es bereits hervorragende Leistungen bei den vorangegangenen Wettkämpfen gab, konnte keiner der Wegberger Verantwortlichen um Chefcoach Wolfgang Bley mit einem solch durchschlagenden Erfolg rechnen. Sage und schreibe 8 Bezirksmeistertitel, 3 davon sogar in der offenen Klasse sowie insgesamt 20 Medaillenränge spiegelten die Leistungsstärke des Wegberger Teams wieder.

Gleich 2 Bezirkstitel in der offenen Klasse errang Leonie Kaphahn. Leonie gewann souverän die kurzen Freistildistanzen über 50m (28,30 sek.) und 100m (1:02,82 min.) und konnte mit diesen Topleistungen ihre ewige Konkurrentin - Vera Niemeyer - auf die nachfolgenden Plätze verweisen. Auch über die 200m Freistil gelang ihr eine neue Bestzeit, die mit dem Silberrang belohnt wurde.

5 Bezirkstitel durfte Eva Landmesser (Jg. 97) mit nach Hause nehmen. Die 14-Jährige befindet sich schon wochenlang in Topform und konnte sich als jüngste Aktive einen der begehrten Bezirksmeistertitel in der offenen Klasse sichern. Sie gewann mit 3 Sekunden Vorsprung in 2:55,52 min. die 200m-Bruststrecke überlegen. Desweiteren konnte sie noch 4 Jahrgangsmeisterschaften für sich verbuchen (100 Brust, 100 Freistil in 1:06,26 min.!!!, 200 Brust und 200 Lagen ) und wurde über die längeren Freistildistanzen 200 und 400 noch mit Platz 2 in ihrem Jahrgang belohnt.

Ihren 1. Bezirksmeistertitel in ihrer noch jungen Schwimmerkarriere sicherte sich Friederike Bork (Jg. 99). "Friedi" erzielte eine fantastische neue Bestzeit über 100m Schmetterling 1:36,91 min. und gewann damit die Jahrgangswertung. Mit einem solchen Erfolg belohnt, ließen sich auch die mit Platz 4 ganz knapp verpassten Podestränge über 200 und 400 m Freistil verkraften.

Mit 2 Vizetiteln trug sich Viviane Braun (Jg. 2000) in die Ergebnislisten ein. Viviane überzeugte mit der anerkannt guten Wegberger Brusttechnik und wurde über beide Distanzen (100+200 m) jeweils Zweite.

Ihre ersten Titelkämpfe erlebte Brustspezialistin Maxi Brandt (Jg. 97). Über 200m Brust noch auf dem undankbarem 4. Rang platziert, gelang ihr ein Superlauf über 100m, der ihr in 1:32,15 min. die Silbermedaille einbrachte.

Auch die routinierte FSW-Schwimmerin Franziska Börner (Jg. 94) überzeugte trotz Trainingsrückstandes mit guten Leistungen, die ihr mit Platz 2 über 200m Schmetterling sowie jeweils Platz 3 über 100m Freistil und Schmetterling den Weg auf das Siegerpodest ermöglichte.

Auch bei den Jungen gehörten "Freie" zu den Medaillengewinnern. Daniel Kohlen (Jg. 99) hatte mit Platz 2 über 200m Brust, sowie Platz 3 über 100m Freistil Anteil am Wegberger Medaillenregen. Sein gleichaltriger Clubkamerad Jan Stauder, durch einen Fehlstart an dem verdienten 3.Platz über 400m Freistil vorbeigeschwommen, machte es über 100m Freistil besser und wurde in toller Zeit von 1:13,74 min. Bezirksvizemeister.

Leider nicht in die Medaillenränge kam Tamino Grawinkel (Jg. 2000).Tamino schwamm eine ausgezeichnete neue Bestzeit über 200m Brust, doch verfehlte er mit Rang 4 ganz knapp das Siegerpodest.

Da der Jahrgang 1995 mit dem 94-er zusammengewertet wurde, musste sich Annemarie Bork (ebenso wie Franziska Börner) mit der doppelten Konkurrenz auseinandersetzen. Angesichts dieser massiven Konkurrenz reichte es zwar zu neuen Bestleistungen, aber nicht für Einzelplatzierungen auf dem Podest. Allerdings gehörte Annemarie zu der Staffel über 4mal 200m Freistil, die nach längerer Wegberger Staffelabstinenz einen tollen 3. Platz errang.
Die FSW Staffel in der Besetzung Eva Landmesser, Annemarie Bork, Franziska Börner und Leonie Kaphahn pulverisierte förmlich den Vereinsrekord.aus dem Jahr 2008 und wurde 3. hinter den "mächtigen" Vereinen aus Düren und Aachen.
Voller Stolz über die erbrachten Leistungen geht es jetzt in die verdiente Ruhepause, den Sommerferien, um danach in neuer Frische in die Kurzbahnsaison zu anzugehen.
 

A.L.

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